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Teamarbeit

Team – ein bedeutendes Wort in unserer Arbeitswelt, dass viele Assoziationen weckt. Zum einen sicher das gute Gefühl mit anderen gemeinsam ein Ziel zu verfolgen, wobei jeder motiviert und seinen Stärken entsprechend einen Beitrag leistet. Zum anderen aber vielleicht auch das dumpfe, unangenehme Gefühl von nicht endenden Teamrunden, in denen viel gesprochen und wenig geklärt wird, oder einer nie wirklich gerechten Arbeitsverteilung.

Ich habe mich in letzter Zeit immer wieder aufs Neue gefragt: Was heißt nun eigentlich, „Teamfähigkeit“, „Teamarbeit“ oder ein „Teamplayer sein“ wirklich?

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Frage, warum sich “Teamfähigkeit” zu so einem Top-Begriff entwickelt hat. Warum hat die Fähigkeit zur Teamarbeit einen so hohen Stellenwert?

Heißt „Team“ Harmonie oder Konflikt?

Ein Punkt für die starke Betonung der Teamarbeit ist sicher, dass die meisten keinen Streit, keine Auseinandersetzungen und Unstimmigkeiten in ihrem Unternehmen haben wollen. Keine Querulanten die für Missstimmung oder sonstige Schwierigkeiten sorgen. Das finde ich nachvollziehbar und gefährlich zugleich – zumindest, wenn dabei der Wunsch nach Harmonie zu groß wird.

Unter guter Teamarbeit wird oft ein harmonisches Miteinander verstanden. Manchmal geht es sogar noch weiter und gute Teamarbeit wird dann empfunden, wenn alle einer Meinung sind. Wie viel Harmonie und Einigkeit gebraucht und gewünscht wird, ist stark abhängig von den jeweiligen Persönlichkeiten – und natürlich dem Persönlichkeitstyp der Führungskraft.

Jedoch kann unter Teamfähigkeit genauso gut verstanden werden, dass man damit leben und umgehen kann, wenn ganz unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen und es durchaus mal heiß hergeht.

Daher: Heißt „Team“ nun Harmonie oder Konflikt? Oder beides?

Wir bewegen uns in einer Zeit der Veränderung, welche wir auch selbst beeinflussen, und somit auch die Teamarbeit neu definieren können. Und vielleicht sogar müssen. Als Erstes könnten wir schauen, welche Kompetenzen wir hierzu wirklich brauchen und/oder entwickeln müssen.

Ist Teamfähigkeit wirklich eine Schlüsselkompetenz?

Wenn es um Schlüsselkompetenzen geht, dann wird ganz weit vorne immer wieder die Teamfähigkeit genannt. Mich verwundert, warum diese reichlich undefinierte soziale Kompetenz ganz oben auf der Liste steht, wenn es um eine erfolgreiche Zusammenarbeit geht. Und besonders, wenn dies bedeutet mit anderen immer gut auskommen zu müssen – oder im schlimmsten Fall sogar der individuelle Selbstausdruck aus Harmoniegründen auf der Strecke bleibt.

Dass es bei einer Überbetonung von Teamarbeit und dem so häufig genannten Wir-Gefühl eher um Harmonie als um Leistung geht, liegt nahe, wenn man unterschiedliche Untersuchungen betrachtet, die zeigen, dass Gruppenleistungen nicht kreativer oder besser sind als Einzelleitungen. Sie bleiben sogar oft weit hinter Einzelleistungen zurück. Verwiesen sei hier u.a. auch auf den Ringelmann-Effekt oder das Phänomen des sozialen Faulenzens, welches sich zeigt, wenn Einzelleitung nicht ausreichend gesehen und gewürdigt werden.

Ohne die Bedeutung von Teamarbeit und Gruppenleistungen hier in irgendeiner Weise in Frage stellen zu wollen – denn ich sehe durchaus auch die vielen Vorteile. Aber: Sollte nicht viel öfter mal geschaut werden, was gemeint ist, wenn Teamplayer gesucht werden und sich jemand so bezeichnet? Und ist der Schlüssel für die Anwendung aller Soft-Skills nicht in erster Linie eine hohe Selbstkompetenz? Dies würde Harmonie (zunächst mit sich selbst) und Konfliktfähigkeit (für sich selbst angemessen einstehen) inkludieren. Mit sich selbst gut auszukommen, ist doch die gesunde Voraussetzung für alles Weitere – auch wenn es dann in der Folge bedeutet, nicht mit jedem zusammenarbeiten zu können.

„Teamfähigkeit“ wäre somit automatisch ein wenig entmystifiziert und auch entemotionalisiert, denn bedeutsam für eine gelingende Zusammenarbeit ist doch zunächst ein guter Umgang mit sich selbst – und dies ist wiederum der Schlüssel für eine guten Umgang mit anderen. Oder anders gesagt: Selbstkompetenz ist die Voraussetzung für die Arbeit in Gruppen und Teams – aus Selbstkompetenz kann „Teamfähigkeit“ entstehen. Natürlich muss auch Selbstkompetenz näher definiert werden. Einfach runtergebrochen geht es darum, sich selbst und seinen Wert zu kennen und mit sich und seiner Persönlichkeit umgehen zu können. Auf dieser Grundlage kann dann geschaut werden, wie sich Teamarbeit gestalten kann und Vertrauen, Verantwortung und Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit  werden überhaupt erst möglich (vgl. hierzu auch: https://zielklar.com/erfolgreiche-teamarbeit-in-der-digitalen-zeit/)

Hat die Harmoniekultur in der neuen Welt der Arbeit eine Zukunft?

Nehmen wir mal an, dass Teamarbeit in vielen Bereichen nur einen so hohen Stellenwert hat, weil eine ruhige Stimmung, Einigkeit und Freundlichkeit im Umgang sehr angenehm sind – dann muss man sich auch die Kehrseite der Medaille ansehen. Diese kann sowohl pure Anpassung als auch das routinierte Bedienen von Harmonie-Mustern bedeuten und innovative Weiterentwicklungen hemmen.

Die ganz harmonischen Teamkulturen können sich aber – so meine These – zukünftig immer weniger stabil entwickeln, da ihnen der Nährboden an nötigen Rahmenbedingungen fehlen wird. Zu diesen gehören z.B. räumliche Nähe, häufige persönliche Ansprache oder gemeinsame Aktionen im Team. Gerade räumliche Nähe wird in der zukünftigen Arbeitswelt keine Selbstverständlichkeit mehr sein, denn mobile und flexible Arbeitsformen nehmen immer weiter zu.

Das Zukunftsinstitut hat schon in der Megatrend Dokumentation 2012 geschrieben, dass sich jeder Einzelne in der zukünftigen Welt der Arbeit immer wieder neu definieren muss. Ganzheitliches Denken, Kreativität und Empathie werden dabei immer wieder als bedeutsam hervorgehoben. Jetzt im Jahr 2018 sieht man zudem, dass der Wunsch nach persönlicher Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung bei vielen immer größer wird – das beißt sich ganz sicher mit ständiger Harmonie und einer Kultur, in der das Einheitsgefühl über der individuellen Selbstentfaltung steht.

Jeder Mensch ist einzigartig und genau dies kommt in einer neuen Welt der Arbeit immer mehr zum Ausdruck. Spürt man dies nun aber in einer Kleingruppe sehr stark, kann diese Unterschiedlichkeit auch Angst machen. Ist man sich seiner nicht ganz sicher, kann die Sorge entstehen, im Vergleich nicht gut genug zu sein – oder sich getrennt voneinander zu erleben. Der Irrtum dabei ist, dass ein Vergleich aufgrund der Einzigartigkeit ja gar nicht möglich ist.

Die Gleichheit lässt einen oft sicherer fühlen, so dass Anpassung und Konformität gewählt werden. Gleich und gleich gesellt sich gern – Unterschiede und Andersartigkeit werden aufgrund von Unsicherheiten häufig vermieden. Ebenso Konflikte, die – gut ausgetragen – zu großartigen Ergebnissen führen könnten. Es wird so oft nicht gesagt, was wirklich gedacht wird. Steht aber keiner zu sich selbst, entstehen zwar keine offenen, aber durchaus unterschwellige Konflikte. Die durch Vermeidung und Anpassung entstehenden verdeckten Konflikte können stark hemmen und sogar ins Drama führen.

Individualität wird in extremen Harmonie-Kulturen unterdrückt, da die Unterschiede als Gefahr für den Zusammenhalt gesehen werden. Individuelle Leistungen müssen jedoch gelten, denn sonst entsteht Demotivation und der Einzelne leistet nicht das, was tatsächlich möglich wäre. Individuelle Leistungen dürfen also nicht gänzlich im WIR untergehen – das erzeugt Frust und Unzufriedenheit.

Die Folge von zu viel WIR kann ein destruktiver, offener Streit oder ein unterschwelliger, kalter Konflikt sein – wiederum je nach Persönlichkeitstyp. Gesagt wird dabei jedoch selten, dass man möchte, dass die eigene Leistung explizit gesehen wird. Dies würde wahrscheinlich eher als ein unangemessener Schrei nach Anerkennung empfunden werden. Stattdessen entstehen Nebenschauplätze und es wird über Dinge diskutiert, um die es gar nicht wirklich geht.

Die Balance zwischen ICH und WIR – eine individuelle Herausforderung?

Mit Teamarbeit und einer Überbetonung des WIR erreicht man nicht immer mehr, sondern manchmal auch viel weniger. Teamprozesse dagegen so zu steuern, dass jeder seine Stärken zielorientiert ausleben kann und Einzelleistungen durchaus sichtbar sind, ist sicherlich nicht immer eine einfach, aber eine sehr lohnenswerte Aufgabe. Wird von guter Zusammenarbeit gesprochen, sollte das Individuum durchaus wieder mehr in den Fokus rücken, um so die Risiken von Teamarbeit zu minimieren. Hat jeder seinen eigenen Auftrag, bedeutet das auch automatisch mehr Verantwortung, Verbindlichkeit und Vertrauen. Es braucht aus meiner Sicht in Zukunft immer mehr diese gesunde Balance zwischen ICH und WIR.

Neue und flexible Arbeitsmodelle setzen sich immer mehr durch. Gesprochen wird überall von virtuellen und agilen Teams, der Auflösung von festen Arbeitsplätzen und -orten oder auch von Jobsharing.

Auch wenn bisher nicht alle neuen Arbeitsformen überall umgesetzt werden und einige Prozesse – trotz radikaler Umbrüche – noch schleichend erscheinen, wird sich die Teamarbeit durch die Veränderungen der digitalen Zeit verändern.

Neben technischen Voraussetzungen und fachlichem Know-how, sind es wohl vor allen Dingen die Soft-Skills auf die es bei einer erfolgreichen Teamarbeit in der digitalen Zeit ankommt.

Bei der Begleitung von Teamprozessen sind mir in der letzten Zeit immer wieder drei Voraussetzungen aufgefallen, die für eine erfolgreiche Teamarbeit unverzichtbar sind. Und diese sind: Vertrauen – Verantwortung – Verbindlichkeit.

Natürlich sind Führungskräfte hierbei besonders gefordert, aber auch jedes Teammitglied wird sich in Sachen Teamarbeit zukünftig wohl noch stärker mit sich selbst auseinandersetzen müssen.

Ganz sicher können immer noch weitere Skills für erfolgreiche Teamarbeit genannt werden. Mein Eindruck ist jedoch, dass Vertrauen, Verantwortung und Verbindlichkeit – aktuell und zukünftig – eine größere Rolle spielen denn je.

 

Vertrauen

„Vertrauen führt“ – jeder kennt wahrscheinlich den Buchtitel des Führungsklassikers von Reinhard K. Sprenger, der 2002 erstmals veröffentlich wurde. Sprenger beschreibt Vertrauen als zentrales Führungsprinzip, für das es keine Alternative gibt. Gegenseitiges Vertrauen ist aus seiner Sicht ein alternativloser Erfolgsfaktor.

„Habe Vertrauen in dich und deine Mitarbeitenden“ ist aus meiner Sicht genauso auf die Teamarbeit übertragbar: „Habe Vertrauen in dich und deine Kollegen“. Und das ist für Teams, die sich nicht regelmäßig sehen und hauptsächlich digital kommunizieren, noch einmal eine größere Herausforderung. Aber nicht minder wichtig, denn es lassen sich verschiedene Studien finden, die zeigen, dass Teams effektiver und zufriedener arbeiten, wenn sich die Kollegen vertrauen. Vertrauen hat zudem eine entspannende Wirkung auf den Einzelnen und sorgt somit für mehr Gelassenheit im Job. Und andersherum: Wird den Kollegen nicht vertraut, dann sinkt auch die eigene Bereitschaft verbindlich und verantwortlich zu handeln. Ganz nach dem Motto: Wieso soll denn ich, wenn die anderen nichts tun?

Vertrauen lässt sich einem Team ja aber nun nicht verordnen. Vertrauen entsteht – und auf der persönlichen Ebene meist viel schneller, als wenn ich mit meinen Teamkollegen nur virtuellen Kontakt habe. Auf den persönlichen Kontakt sollte daher nicht gänzlich verzichtet werden – so auch der ausdrückliche Wunsch, wenn man mit Beschäftigten unterschiedlicher Unternehmen über kollegiale Zusammenarbeit spricht. Aber schon jetzt gibt es viel weniger persönliche Treffen – schon allein aus Zeitgründen und zur Reduzierung der Reisekosten finden immer weniger Meetings persönlich statt.

Aber egal ob persönlich oder virtuell: Vertrauen ist eine wichtige Grundvoraussetzung für gelingende Teamarbeit. Es braucht die Vertrauensebene – auch ohne viel persönlichen Kontakt, denn sonst besteht die Gefahr, dass die Teamarbeit weniger produktiv und erfolgreich ist.

Müssen wir also zukünftig einfach stärker blind vertrauen? Ich denke nicht. Was es aber sicher braucht: Ein starkes Vertrauen in uns selbst. Es geht darum, dass man tut, was einem entspricht und man seinem Wirken und seinen Fähigkeiten vertraut.

Ohne ausreichend Selbstvertrauen wird es immer schwieriger werden, da man dann den Erwartungen und Forderungen anderer ausgeliefert ist. Oder auch einfach nur dem, was man glaubt, was andere von einem erwarten. Zudem führt fehlendes Selbstvertrauen zu Misstrauen und kann das Team direkt ins Drama führen. Bedenkt man, wie viel Missverständnisse es allein in der Kommunikation per E-Mail geben kann – gerade auch, weil die Interpretation der körpersprachlichen Ebene fehlt. Vermute ich bei Unklarheiten immer gleich eine böse Absicht oder einen Angriff, wird die Zusammenarbeit ganz schnell schräg. Und das ist keine Basis für eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung.

Die erste Voraussetzung, dass ich den Kollegen vertrauen kann, ist das Vertrauen in meine Fähigkeiten und in meine Urteilskraft –  in mich selbst!

 

Verantwortung

Mit der Verantwortung ist es so eine Sache – der damit verbundene Wunsch nach Freiheit ist meist groß, aber gleichzeitig ist da auch die Angst, die Angst Entscheidungen zu treffen und für diese geradezustehen.

Verantwortung übernehmen bedeutet eben nicht nur frei in Entscheidungen zu sein, sondern auch mutig zu sein, Fehler zu machen und zu diesen zu stehen. Im Zweifel muss einfach eine neue Entscheidung getroffen werden. Damit verbunden ist eine gewisse Ungewissheit und es ist klar, dass man nicht immer über alles die Kontrolle haben kann. Und dies gilt nicht nur mit Blick auf mögliche Fehlentscheidungen, sondern auch im Hinblick auf die Reaktionen anderer.

Für die Teamarbeit wird das Thema Verantwortung immer wichtiger, denn die Teamleistung ist nur dann abrufbar, wenn alle leistungsfähig bleiben und ihre Aufgaben verantwortungsvoll erledigen. Und das geht wiederum nur, wenn man die Bereitschaft hat, für das eigene Handeln und die eigenen Entscheidungen Verantwortung zu übernehmen.

Ich denke, um diese Eigenverantwortung kommt über kurz oder lang keiner mehr herum. Denn in einer Welt, in der die Grenzen von Arbeit und Freizeit verschwimmen, vieles schneller und einfacher zugleich gehen soll, muss jeder für sich selbst Verantwortung übernehmen. Ansonsten geraten wir in eine Opfer-Position, in der das Gefühl der Überforderung entsteht und wir eventuell sogar andere (den Chef oder Kollegen) dafür verantwortlich machen.

Wirkliche Weiterentwicklung ist ja eh nur möglich, wenn jeder ganz bewusst die Verantwortung für sein Handeln und auch für sein Nicht-Handeln übernimmt.  Entscheidungen im Einklang mit seinen Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit zu treffen, ist der Weg zur vollen Potenzialentfaltung.

Verantwortung für die gemeinsame Sache und die Teamziele zu übernehmen, heißt somit zunächst die komplette Verantwortung für sich selbst zu übernehmen – für sich selbst zu sorgen und auf sich zu achten.

 

Verbindlichkeit

Verbindlich sein bedeutet zuverlässig zu sein, sich an Absprachen und Vereinbarungen halten. Die dadurch entstehende Glaubwürdigkeit führt wiederum zu Vertrauen.

In vielen Unternehmen wird zurzeit nicht nur über ein mangelndes Verantwortungsbewusstsein, sondern auch über einen Mangel an Verbindlichkeit geklagt. Dies fängt damit an, dass bestimmte Termine einfach nicht abgesagt werden oder zugesagte Dokumente nicht geschickt werden. Die Folge ist Unzufriedenheit und oft auch wiederum mangelnde Verbindlichkeit als Antwort – sozusagen als Trotzreaktion. Oder es fallen vermehrt Sätze, wie: Das hätte ich gerne schriftlich. Doch dies unter Kollegen, die ein gemeinsames Ziel erfolgreich erreichen wollen? Das kann doch nicht funktionieren!

Unverbindlichkeit fällt immer dann besonders leicht, wenn man dabei niemanden in die Augen schauen muss und etwas vertuschen kann. Viele kennen dies vielleicht aus eigener Erfahrung, wenn sie Kontakt mit bestimmten Call-Centern haben. Durch wenig direkten Kontakt in der Zusammenarbeit kann mehr Unverbindlichkeit entstehen. Eine Gefahr der digitalen Zeit?! Hoffentlich nicht – denn, Unternehmen werden von Kunden an dem Grad ihrer Verbindlichkeit gemessen, daran ob sie ihre Versprechungen und Leistungen einhalten. Zumindest sollte dies so sein.

Jemand der sein Versprechen nicht hält, wirkt nicht vertrauenswürdig. Gehen nun auch Teamkollegen unverbindlich miteinander um, hat das unmittelbare Auswirkungen auf die Unternehmenskultur und auch auf die Kundenbeziehungen. Meist ist das Geben und Nehmen nicht im Gleichgewicht – jeder will mehr Nehmen als Geben. Eine solche Kultur zieht Mitarbeiter und auch Kunden an, die gerne mehr von anderen profitieren als beitragen.

Verbindlich sein heißt also: Verantwortung für Zusagen übernehmen, indem man vorab entscheidet, was man leisten kann –  dies geht wiederum nur im Vertrauen mit sich selbst.

In Eigenverantwortung gelebte Verbindlichkeit lässt Vertrauen entstehen und verbindet das Team, auch wenn persönliche Treffen selten sind.

 

Wie sind Ihre Erfahrungen mit der sich verändernden Teamarbeit? Können Vertrauen, Verantwortung und Verbindlichkeit zu mehr Erfolg im Team beitragen? Welche weiteren Komponenten und Voraussetzungen braucht es bei Ihnen noch?